Wasserversorgung 2

Nicht nur unser Keller, sondern auch Teile unserer Wasserleitung mussten in einen anstehenden Felsrücken gesprengt werden. Dazu stellten wir Scotty an, der das Sprengen in der britischen Armee gelernt hatte und uns viel „Fun“ versprach. Er liebe es, nicht nur beruflich gefährlich zu leben, sondern auch in seiner Freizeit. Seine Hobbys seien Fallschirmspringen und Tauchen.

Der „Fun“ hielt sich zum Glück in einem vernünftigen Rahmen. Scotty ging wohlüberlegt vor und sprengte mit grosser Präzision.

Dieser Teil eines Sprenglochs erinnert noch an Scottys Einsatz. Als Marianne ihm zeigte, in welcher Richtung die Wasserleitung zu vergraben wäre, fragte Scotty plötzlich besorgt, ob es hier Klapperschlangen gebe. „O ja“, sagte Marianne. Dann wäre er froh, wenn sie beim Markieren der Sprengstellen voranginge. „Kein Problem“, beruhigte ihn Marianne.

Diese Klapperschlange konnte ich rechtzeitig vor Scottys Sprengungen in Sicherheit bringen. Ich fing sie zwischen den Steinen mit einem Aprikosenpflücker und brachte sie in einem Plastikkessel auf das angrenzende Naturschutzgebiet.

Keith, der Partner unserer Nichte Clea, grub dann mit einem gemieteten Bagger den Graben, in den wir die Wasserleitung und die elektrische Zuleitung zur Wasserpumpe legen konnten.

Die Distanz zwischen dem Haus und der Wasserfassung ist so gross, dass eine Rolle Kupferdraht nicht ausreichte. Unter diesem „Schutzturm“ sind zwei Rollen-Enden miteinander verbunden.

Nach den 28 Jahren, die seit der Verlegung der Leitungen vergangen sind, ist der Verlauf des zugebaggerten und geschaufelten Grabens kaum mehr zu erkennen.

Den Weg, der durch das Gebüsch zu unserer Wasserfassung führt, haben wir kürzlich wieder mit neuen blauen Plastikbändern markiert.

Wasserversorgung 1

„Der grosse Durst“ ist auf dem Umschlag der „Canadian Geographic“-Ausgabe vom Juli/August 2008 zu lesen. Strände, Obstplantagen, Rebberge, das Okanagan Valley habe das alles … ausser genügend Wasser.

Die Situation ist seither nicht besser geworden, im Gegenteil. Im vergangenen Winter fiel 40% weniger Schnee als in früheren Jahren und der Sommer 2024 könnte den bisherigen Rekordsommer 2023 an Hitze, Trockenheit und Waldbränden noch übertreffen. Dass diese in Oliver eingekauftenTrinkwasser-Flaschen bei uns im Hauseingang stehen, bedeutet zum Glück nicht, dass die eigene, etwa 150 Meter vom Haus entfernte Grundwasser-Fassung versiegt ist.

Analysen haben jedoch gezeigt, dass unser Wasser neben anderen Mineralien auch in gesundheitschädigender Menge Uran und Arsen enthält. Arsen wurde bei der Goldgewinnung in den Goldminen in unserer näheren Umgebung gebraucht. Hier ein Blick auf den Drucktank und die Warmwasser-Aufbereitung in unserem Keller:

Tank und Boiler haben wir schon ersetzen müssen, weil sich darin zu viel Kalk abgelagert hatte. Im Frühling können wir die Zuleitung zur Gartenbewässer öffnen und im Herbst wieder schliessen.

Ohne eine regelmässige Bewässerung könnten Gemüse, Beerensträucher, Kräuter, Blumen, Ostbäume und Reben den Sommer nicht überleben.

Von hier aus gelangt das Wasser in die unterirdisch verlegten Gartenleitungen.

Mit einem auf der Porch eingerichteten Computer lässt sich der in mehrere Zonen aufgeteilte Garten zeitlich gestaffelt und unterschiedlich lang bewässern.

Damit möglichst wenig Wasser verdunstet, ist die Bewässerung auf Nachtbetrieb programmiert.

Kochbücher

Ich brachte nicht nur die alten Zoccoli, sondern auch ein paar Boccalini und ein Tessiner Kochbuch mit nach Kanada.

Getrocknete Steinpilze aus Italien können wir im Spezialitäten-Laden „Cucina“ in Penticton kaufen.

Ich nenne meine Variante dieses Rezepts „Polenta del boscaiuolo“ – Holzfäller-Polenta.

Dass hier im Abschnitt über das Okanagan Valley Wein eine wichtige Rolle spielt, ist nicht verwunderlich.

Die Tipps fürs Kochen mit Wein erinnern mich an eine Haushaltsschürze mit dem Aufdruck: „Ich koche mit Wein. Manchmal kommt etwas davon auch ins Essen“.

Das „Festival of the Grape“-Weinglas auf dem BC-Kochbuch füllte ich mit unserem eigenen „Maréchal Foch“.

Abgefüllt haben wir die Flaschen 2020 auf unserer Porch mit Hilfe von Sohn Manuel und Enkel Raphael.

Im Schopf wartet unsere italienische Weinpresse darauf, wieder einmal zum Einsatz zu kommen …

Zoccoli

In seinem Buch „Vom Klappern der Zoccoli“ lädt der Herausgeber Beat Hächler zu 35 literarischen Wanderungen im Tessin ein. Die Wanderung Nummer 11 führt mit einem Beitrag von Beat Allenbach anhand meines Kurzkrimis „Waldbrand“ von Rasa nach Ronco sopra Ascona.

Im Vorwort nimmt Beat Hächler die Tourismus-Klischees von der „Sonnenstube Tessin“ aufs Korn, wo ein Boccalino voll Vino rosso auf die Durstigen wartet und glutäugige, ringelhaarige Tessinerinnen lustig mit ihren Zoccoli durch die Gassen klappern, Feigen und Trauben ihnen in den Schoss fallen und über allem der verführerische Duft von Kamelien- und Mimosenblüten schwebt. Guido Calgari, Schriftsteller, später Literaturprofessor an der ETH Zürich, habe in den 30er Jahren zu Recht gespottet, für viele Deutschschweizer beginne der Orient bereits im Mendrisiotto.

Diese Zoccoli fand ich 1963 nach dem Kauf unseres Centovalli-Refugiums auf einem Abfallhaufen neben dem Gehöft.

Sie waren gleitsicherer gemacht worden, eigneten sich aber trotzdem nicht zum Einsatz an den steilen Hängen. Zusammen mit einer in der Küche gefundenen Liedersammlung begleiteten sie mich schliesslich nach Kanada.

Im Lied „Teresina Bella“ kauft die Schöne am Dienstag auf dem Markt Schuhe.  Ich stelle mir vor, dass es sich dabei auch um Zoccoli hätte handeln können.

Die alte Ansichtskarte zeigt den Markt von Locarno, wie ich ihn als Kind um 1955 erlebt hatte:

Eine weitere Ansichtskarte führt zurück auf die steile Narzissenwiese unseres Refugiums.

Hatten die weggeworfenen Zoccoli einer der beiden glutäugigen, ringelhaarigen Tessinerinnen gehört, über denen hier nicht der Duft der Kamelien- und Mimosenblüten, sondern der verführerische Duft  der Narzissen schwebte?

Eisig

Nach Tagen mit Temperaturen bis zu  plus 8 Grad Celsius kam es zu einem neuen Kälteeinbruch. Unser Vogelbad nahm ich bei minus 11 Grad auf.

Die Vögel müssen da auf ein Bad verzichten und sich an die Fettscheibe und den Behälter mit Sonnenblumen-Kernen halten.

Im Tal sind die Seen wieder eisfrei. Im Winter 1916 sah es auf dem Okanagan Lake anders aus.

Der Raddampfer S.S. Sicamous sass im Eis fest. Schleppkähne mussten ihm wohl schon damals eine Fahrrinne öffnen.

Dieses Foto wurde um 1922 aufgenommen. Es zeigt im Vordergrund den Schleppkahn Naramata, gefolgt von der Kelowna. Im Hintergrund ist die steckengebliebene Sicamous zu sehen. Ob wohl mit so strengen Wintern gerechnet wurde, als die Sicamous 1914 ihren Betrieb aufnahm? Die Aufnahme zeigt das Schiff auf seiner Jungfernfahrt.

Auf dem folgenden Foto kommt die Sicamous in Penticton an.

Das Schiff stellte 1936 den Betrieb ein und lag dann bis 1951 in Okanagan Landing vor Anker. Das Auto war inzwischen im Tal das Haupttransportmittel geworden. 1949 kaufte die Stadt Penticton die S.S. Sicamous der Canadian Pacific Railway für 1$ ab. 1951 wurde das Schiff von der M.V. Okanagan nach Penticton gezogen und am Strand in einen vorbereiteten Graben gestossen. Die Sicamous Heritage Society begann mit der sorgfältigen Renovation und richtete das Schiff schliesslich als „Marine Heritage Museum“ ein.

Als ich die Sicamous vor ein paar Tagen für diesen Beitrag fotografierte, konnte ich nur unter dem imposanten Rad etwas Eis entdecken.

Es ist zu hoffen, dass das Schiff geheizt werden konnte, wenn es im Eis festsass! Porzellangeschirr und Silberbesteck für den Speisesaal waren aus England eingeführt worden.

Ein eleganter Treppenaufgang …

… führte zum gediegen eingerichteten „Ladies Saloon“.

Sorgen bereiten im Okanagan Valley nicht mehr im Eis festsitzende Schiffe, sondern extreme Kälteeinbrüche, die an den Reben und Obstbäumen schweren Schaden anrichten. Die minus 30 Grad Celsius im Januar werden dieses Jahr zu einem Ernteaufall von 97 Prozent führen. Es wird mit dem Konkurs von mehreren Weinkellereien gerechnet. Auch im grossen Bio-Rebberg unserer benachbarten Verwandten sind die Rebenknospen erfroren.  Das vor zwei Tagen aufgenommene Foto zeigt einen kleinen Teil des idylisch gelegenen Rebbergs. Hoffentlich haben wenigstens die Rebstöcke selbst überlebt!

Ob sich die im Herbst schon von Bären und Waschbären unsanft behandelten Reben beim Atelier schliesslich erholen werden?

Schön wäre es – aber verglichen mit den Sorgen der Okanagan Weinbauern eine „quantité négligeable“.

Unceded territories

Bis vor wenigen Jahren standen wir vor einem Konzert oder einer Theateraufführung auf und sangen die Nationalhymne „O Canada“. Heute hören wir sitzend zu, wenn einleitend erwähnt wird, dass wir uns auf nicht abgetretenem und nicht aufgegebenem First Nations-Land befinden.

Das rufen auch die „Penticton Art Gallery“ und das „Leir House Cultural Centre“ ihren Besucherinnen und Besuchern in Erinnerung.

„Das schöne Land, auf dem wir uns hier treffen, ist das traditionelle, nicht abgetretene und nicht aufgegebene Territorium der sylix (Okanagan) Völker, die hier seit unvordenklichen Zeiten leben.“

Ausgelöst wurde dieser „Sichtwechsel“ durch die Entdeckung von unmarkierten Kindergräbern in der Umgebung von „Residential Schools“, die im Auftrag des Staates  „kirchlich“  – ich vermeide hier bewusst das Wort „christlich“ – geführt wurden, um die First Nations- Kinder fern von ihren Eltern zu „integrieren“, das hiess, ihnen ihre Sprache und ihre Kultur „auszutreiben“, die Indianerin, den Indianer in ihnen zu töten.

Vor dem „Leir House“ ruft die Skulptur „Return of the Salmon Chief“ des Künstlers Clint George/wàpupuxn, Mitglied der Penticton Indian Band, in Erinnerung, dass wir uns auf nicht abgetretenem Land befinden. Die Skulptur erzählt, wie Coyote den Lachs ins Okanagan Valley zurückbrachte. Skulpturen von Clint George sind auch in Japan, China, Russland und Neuseeland zu sehen.

„Wir sind immer noch da, haben allen Grund, stolz auf unsere uralte Kultur zu sein!“ Das sagt auf „herzhafte“ Art auch der Kleber, den eine „Leir House“-Mitarbeiterin, Mitglied der Penticton Indian Band, an ihren Kleintransporter geklebt hat.

Und stolz steht diese Skulptur vor dem Kulturzentrum der Osoyoos Indian Band:

Geschaffen hat sie der Künstler Virgil „Smoker“ Marchand, ein „residential school survivor“, der sein Leben „eine unglaubliche Reise“ nannte. Er starb 71-jährig am 21. Januar 2023.

Ausstellung abgebaut

Das Thermometer auf unserer Porch zeigte minus 9 Grad Celsius, als wir am 16. Januar nach Penticton fuhren, um meine Ausstellung im „Leir House Cultural Centre“ abzubauen. Drei Tage zuvor, am letzten Tag der Ausstellung, waren es minus 29 Grad gewesen!

Mein Objekt „Remembering an Old Piano“ ist aber weiterhin im „Leir House“ zu sehen, und zwar im oberen Stockwerk.

Die Sekretärin der Musikschule hatte meine Ausstellung besucht und gefragt, ob es wohl möglich wäre, mein Objekt als Leihgabe im Gang vor den Unterrichtsräumen auszustellen. Sie war begeistert, als ich ihr sagte, ich würde es der „Penticton Academy of Music“ schenken.

So steht es jetzt dem Sekretariat gegenüber zwischen dem Raum für den Klavierunterricht und demjenigen, in dem Mariannes Geigenlehrerin ihre Lektionen erteilt.

Dort wirft es seinen Schatten an die Wand.

Marianne und ich trugen die noch verbleibenden Objekte und Bilder aus der Galerie ins Auto.

Ich löschte das Licht und gab im Büro des „Penticton and District Arts Council“ den Galerie-Schlüssel zurück.

Wir hätten für den Abbau der Ausstellung zwei weitere Tage zur Verfügung gehabt. Zum Glück reichte ein Tag, um alle Bilder und Objekte in mein Atelier zurückzubringen.

Ein heftiger Schneefall hätte uns in den folgenden Tagen daran gehindert.

KVR und FRT

So eindrücklich sah es bei der Station der Kettle Valley Railway in Penticton 1915 aus:

Anlässlich der Einweihung der FRT 1923 hatte die Endstation Locarno noch kein eigenes Bahnhofgebäude. Aber im Gegensatz zur KVR war die Centovall-Bahn elektrifiziert.

Die Schmalspurbahnen der Tessiner Täler wurden hauptsächlich mit dem Geld von im Ausland  erfogreichen Tessiner Rückwanderern gebaut. Der mit Gold- und Silberminen in Mexiko reich gewordene Giovanni Pedrazzini investierte in den Bau der Centovalli-Bahn.

Sammler können diesen 1921 in Paris ausgestellen 100 Franc-Aktienschein im Internet für 10 Euro erwerben.

 Erst seit 1990 besitzt die Centovalli-Bahn einen eigenen unterirdischen Bahnhof.

Sir Thomas Shaugnessy, der Präsident der Canadian Pacific Railway, stellte die Finanzierung der KVR sicher. Er wurde später mit einer in Bronze gegossenen Büste geehrt.

Führender Ingenieur beim Bau der Kettle Valley Railway war Andrew McCulloch. Auf dem Foto vom 29. Oktober 1914 sitzt er links von James Warren, der für den Bau der KVR mitverantwortlich war. Beigezogene Ingenieure sprachen von der KVR als „McCullochs Wonder“. Manche der stehenden Männer meldeten sich zum Einsatz im drei Monate vorher ausgebrochenen 1. Weltkrieg.

Geistiger Vater und treibende Kraft für den Bau der Centovallina war der 1852 in Locarno geborene Francesco Balli. Auf den Vorschlag hin, er solle doch die Konzession für die Bahn verkaufen, hatte er erklärt: „Mich interessiert nicht das Geld, sondern die Eisenbahn.“ Ihm ist übrigens auch die Drahtseilbahn zur Madonna del Sasso zu verdanken.

Führender Ingenieur beim Bau der Centovalli-Bahn war der 1873 in Airolo geborene Giacomo Sutter.

Giacomino, Jaköbchen, hatte man den kleingewachsenen Sutter nennen dürfen, doch wehe dem, der es wagte, seine Bahn ein Bähnchen zu nennen! In seiner Jackentasche habe er, der literarische Ambitionen gehabt und schliesslich auf Drängen des Vaters hin die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich besucht hatte, stets unzählige Bleistiftstummel und Notizzettel mit sich herumgetragen. Ein zappeliger Raucher sei er gewesen, habe seine Zigaretten immer nur zur Hälfte geraucht. Man habe ihm nur deshalb kein Denkmal errichtet, weil er auch als Statue keinen Augenblick hätte ruhig stehen können. Immerhin hatte er für dieses Foto kurz stillsitzen können.

Tochter Priska schickte uns per E-Mail dieses günstige Angebot. Leider hätten sie und Ronny in ihrem Garten in Meilen nicht genügend Platz dafür. Sohn Manuel und Familie fanden ebenfalls, in ihrem Garten in Bern lasse sich das Museumsstück nicht unterbringen.

KVR und FRT

Am 31. Mai 1915 wurde oberhalb des Städtchens Naramata die Eröffnung eines weiteren Abschnitts der Kettle Valley Railway gefeiert. Zugpersonal und Passagiere genossen die Aussicht auf den Okanagan Lake.

Vor ein paar Jahren fotografierte ich den Tunnel auf einer unserer Wanderungen auf dem ehemaligen Eisenbahn-Trassee.

Eindrücklich waren auch die Holzbrücken.

Die meisten sind längst eingestürzt oder Waldbränden zum Opfer gefallen. Einzelne wurden für Wanderer und Radfahrer neu gebaut und zum Teil mit Stahlkonstruktionen ersetzt. Kürzlich wurde auch ein weiterer Tunnel gesichert und freigegeben.

Auf andere Art spektakulär war der Brückenbau für die Centovalli-Bahn.

Dieses Foto wurde um 1920 aufgenommen.

Die Centovalli-Bahn führt auf der Fahrt von Locarno nach Domodossola über 58 Brücken und Viadukte und durch dreissig Tunnel.

Beste Wünsche!

ZWEI 2023 GESCHRIEBENE GEDICHTE:

NACH DEN NACHRICHTEN
Wie kann ich da
an Frieden auf Erden 
denken
und darüber nachdenken,
wie er zu erreichen wäre,
ohne dass ich dabei
jede Hoffnung verliere?

ZU MEINER FREUDE
Ich kann mir
nichts mehr 
hinter die Ohren
schreiben,
seit dort
zwei Apparätchen sitzen,
die es mir ermöglichen,
auch höhere Töne
wieder zu hören.
Natürlich hatte ich seit
zwei, drei Jahren bemerkt,
dass ich nicht mehr so gut
hörte wie früher.
Als diesen Sommer
zu meiner Freude
ums Haus herum 
wieder ein abendliches Konzert
ertönte,
wurde mir klar, 
dass die Grillen und Zikaden nicht
aus einem unerfindlichen Grund
nach und nach leiser geworden
und dann plötzlich
ganz verstummt waren.

K.H.

                                               

Frohe Festtage und alles Gute im 2024!