Von den Objekten, die ich 2016 in meiner Ausstellung «The Museum of Unknown Civilizations» in der Penticton Art Gallery zeigte, verschenkte ich einige an Verwandte und Freunde. Die meisten zerlegte ich fürs Recicling in ihre Bestandteile. Fünf setzte ich bei meinem Atelier Wind und Wetter aus.
Skulpturen aus dem Heiligtum einer Landwirtschaftsgottheit.
Kollektor kosmischer Energien.
Skulptur aus dem Heiligtum einer Meeresgottheit.
Inspirierende Schlüsselsammlung eines Schlossers.
Teil ener Skulptur, die als Meditationszentrum für Schriftstellerinnen und Schriftsteller diente.
Clint Bartwool, Book Marketing Professional, teilte mir mit, dass Pflaumengestirn und Hasenpfeffer und Mein Kindheitskoffer über Amazone noch immer erhältlich sind.
In meinem nächsten Blog-Beitrag werde ich mich meinen beim Atelier Wind und Wetter ausgesetzten Objekten zuwenden.
Am 3. September bekam ich zu meiner Überraschung vom Theaterverlag Elgg die Anfrage, ob ich damit einverstanden sei, dass mein 2004 publiziertes Jugendtheaterstück Hotel Goldtown ins Luxemburgische übersetzt und in Luxemburg aufgeführt werde. Natürlich war ich das.
Das Ensemble des 2007 gegründetenTheaters Artistekëscht in Käl bringt Theaterstücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Aufführung mit dem Ziel, in jungen Menschen das Interesse für das Theater zu wecken.
Inspiriert zu meinem Stück wurde ich durch ein Foto des Hotels Fairview von 1899. Das als das Big Teepee bekannte Hotel wurde 1899 gebaut und galt als das eleganteste weit und breit.
Für drei Jahre war es das Wahrzeichen des Goldgräberstädtchens. 1902 brannte es bis auf die Grundmauern ab. Der Heritage Site, an dem sich das Städtchen befand, ist zwanzig Autominuten von uns entfernt.
Allein schon die Aussicht von hier aus nach Süden ist einen Abstecher wert.
Nachdem wir am White Lake nur von weitem einen Blick auf die Anlagen des Dominion Radio Astrophysical Observatory hatten werfen können, fuhren wir zur See You Later Winery weiterin der Hoffnung, dort einen guten Lunch geniessen zu können. Unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Weil ich nicht fahren musste, bestellte ich mir dazu ein Glas Pinot Noir. Die Aussicht von der Winery aus über den grossen Rebberg in Richtung Skaha Lake ist prächtig.
Weil Sohn Manuel und Enkel Raphael inzwischen in die Schweiz zurück reisten, schliesse ich damit meine Beiträge zum Thema Herbstausflüge ab.
Dank Sohn Manuel und Enkel Raphael ist es möglich, dass Marianne und ich Ausflüge in die nähere Umgebung machen können. Wir geniessen dabei die Landschaft, die Herbstsonne und die frische Luft sehr. Der erste Ausflug führte dem Okanagan River entlang.
Der zweite Ausflug führte uns zum White Lake Dominion Radio Astrophysical Observatory. Entgegen der Angabe im Internet war die Anlage geschlossen.
Wohin uns der Ausflug von dort aus führte. berichte ich im nächsten Beitrag.
In der Nacht sinkt die Temperatur auf unserer Porch bis auf 6 Grad Celsius, am Tag steigt sie auf bis zu 25 Grad Celsius an.
Der Geschmack der Trauben, die wir bei den benachbarten Covert Farms Organics kauften, erinnerte uns an die Trauben an der Pergola unseres Centovalli-Refugiums.
Mit Hilfe unserer Nichte Miriam war es Marianne und mir möglich, die benachbarte Covert Farms Organics zu besuchen. Vor ihrem Hirnschlag war Marianne zweimal in der Woche dort einkaufen gegangen.
Harpreet war begeistert, Marianne wieder zu sehen. Marianne sei ihre beste Kundin gewesen und sie habe es genossen, mit ihr jeweils ein wenig plaudern zu können.
Vor Freude schenkte Harpreet Marianne einen grossen Kartonbehälter voll von Gemüse und Früchten.
Mit Schwiegertochter Regine und Enkelin Sonja machten wir auch einen Ausflug nach Summerland.
Dort erholten wir uns von der Fahrt zuerst einmal im „beanery cafe“.
Dann besuchten wir eine Ausstellung im George Ryga Cultural Centre.
Seit unserem Besuch wurde ganz Summerland eines Waldbrands wegen evakuiert. Im Städtchen sind mehrere Häuser niedergebrannt. Nachdem beschädigte Gebäude gesichert worden waren, durften die Bewohner wieder zurückkehren. Es dürfte sehr schwierig sein, den penetranten Rauchgeruch aus den Häusern zu vertreiben. Ob diejenigen, die ihr Haus verloren haben, sich in Summerland ein neues bauen werden, wird sich zeigen.
Schwiegertochter Regine und Enkelin Sonja ermöglichten es Marianne und mir, die Penticton Art Gallerey zu besuchen, um uns dort die Ausstellung „Light through Scars“ anzuschauen.
Die Gruppenausstellung wurde von der in Peru geborenen und in Vancouver lebenden Künstlerin Solange Adum Abdala gestaltet. In der Ausstellung werden Werke von Ghinwa Yassine (Libanon), Oksana Zbrutska ( Ukraine ) und Parvin Peiwandi (Iran) gezeigt.
Parvin Peivandi ist eine vielseitige Künstlerin und unterrichtet in Vancouver an der Emily Carr University of Art and Design. Oksana Zbrutska lebt in der Ukraine und begründete als Kunstmalerin den „Ukrainian ethno-romantism style“. Sie wurde 2022 in Kiew mit dem Ehrentitel „Honored Artist of Ukraine“ ausgezeichnet.
Nach dem Ausstellungsbesuch machten wir einen kurzen Abstecher an den Okanagan Lake.
Der Wind war erfreulicherweise rauchfrei, aber ziemlich kühl.
Bevor das Okanagan Valley von Süden und Norden her in dichten Waldbrandrauch gehüllt wurde, konnten wir unter blauem Himmel mehrere Ausflüge machen. Dank unserer Freundin Jen war es Marianne und mir möglich, die RipOff Artists während ihrer „Woche der offenen Tür“ im Quail’s Nest Arts Centre in Oliver zu besuchen.
Inspirieren liessen sie sich dieses Jahr von einem Werk des kolumbianischen Malers und Bildhauers Fernando Botero.
Geboren wurde Botero 1932 in Medelin, Kolumbien. 2023 starb er in Monaco. Seine Darstellungen von Menschen und Tieren fielen durch ihre übertrieben üppigen Formen auf. Die Kunstkritik prägte dafür den Begriff „Boterismo“.
Diese 1990 geschaffene Skulptur befindet sich in Singapore.
Im Quail’s Nest arbeiteten gerade Jan…
… und Leslie.
Nicht dabei sein konnten wir am Samstag, als um 15 Uhr traditionsgemäss die gut besuchte RipOff-Woche ihren Abschluss fand.
Die nicht fertigen Werke hätten bis zur mit dem Festival of the Grape kombinierten Fall Art Show zu Hause vollendet werden können. Weil mehrere Künstlerinnen und Künstler in den Waldbränden ihr Haus verloren hatten, wurde die auf Ende September geplante Ausstellung vor ein paar Tagen abgesagt.