Unsere Nadelbäume

Es handelt sich um Ponderosa-Kiefern, die als einzige grosse Baumsorte dank ihrer dicken Borke als Isolationsschicht und den mit einer Art Wachs versiegelten Nadeln Trockenheit, Hitze und Kälte des Halbwüstenklimas überleben können. Unser Haus befindet sich über dem Talboden auf ca. 450 m ü. M. Im Westen sehen wir zu einem Hügelzug und den grossen Rebberg auf dem Reservat der „Osoyoos Indian Band“ hinüber.

Unsere Tierwelt

Mäuse haben wir viele, dazu „Packrats“, die wie grosse Siebenschläfer aussehen und, wie die Elstern, alles Glänzende in ihre Nester sammeln. Unsere Zäune halten die Hirsche ab. Nicht abhalten lassen sich die Bären. Die Pumas sind nicht an vegetarischer Kost interessiert. Problemlos durchs Drahtgitter kommen die Klapperschlangen und die Kolibris. Die erste Klapperschlange in diesem Jahr fing ich vor dem Atelier am 26. Juni. Die zweite lag drei Tage später neben unserer Zufahrt unter einem Haufen von geschnittenen Antilopenbusch-Ästen, die ich eben zum Abtransport ergriffen hatte. Ich fange die Schlangen jeweils mit meinem Bambus-Obstpflücker und bringe sie ins benachbarte Naturschutzgebiet, wo sie für eine Weile bleiben…

RipOff artists

Vom kommenden Sonntag an werde ich mich für eine Woche kaum mehr an den Computer setzen. Mit den „RipOff Artists“ werde ich im „Quail’s Nest Arts Centre“ von Oliver vor Publikum arbeiten. Ich half die Gruppe vor elf Jahren gründen. Jedes Jahr lassen wir uns von einem Kunstwerk einer toten Künstlerin oder eines toten Künstlers inspirieren und „verwandeln“ es auf unsere Art mit unterschiedlichen Techniken und Materialien. Dieses Jahr machen wir eine Ausnahme und gehen von einer alten Banknote aus. Grund: „150 Jahre Kanada“ – die „First Nations“ sehen da verständlicherweise keinen Grund zum Feiern, denken lieber an ihre ca. 20’000 Jahre Geschichte ohne all die Einwanderer zurück.